Werwölfe
Kultur & Geschichte
Aussehen
Menschenform: In menschlicher Gestalt wirken Werwölfe wie ihr Ursprungsvolk (z.B. Mensch oder Zwerg).
Wolfsform: In Bestienform verwandeln sie sich in riesige Wölfe (etwa 110 cm Schulterhöhe). Fellfarbe entspricht meist der Haarfarbe; Augenfarbe und körperliche Fitness bleiben erkennbar. In dieser Form besitzen sie tödliche Klauen sowie geifernde Zähne, die eine Kehle zerfetzen können.
Fähigkeiten
Gestaltwandlung: Verwandlung zwischen Mensch und Wolf/Bestie. Berichten zufolge geschieht dies besonders nachts bei Mondschein (unabhängig von der Mondphase). Ausrüstung kann dabei magisch in die neue Form integriert werden.
Körperliche Überlegenheit: Übermenschliche Stärke und Schnelligkeit; tödliche Klauen und Zähne.
Kontrolle: Viele behalten grundsätzlich die Kontrolle über sich, allerdings mit gesteigertem Aggressionspotenzial.
Schwäche: Silber ist lebensgefährlich – schon kleinste Silberwunden können tödlich enden.
Kultur
Werwölfe leben oft in Rudeln mit Alpha-Hierarchie und starkem Beschützerinstinkt. Ihre Lebensweise ist stark auf das Rudel ausgerichtet.
Ernährung: Sie ernähren sich von Tieren; Menschenfleisch gilt ihnen als unwürdiger Kannibalismus.
Beziehungen/Familie: Partnerschaften und Ehen sind möglich, bleiben jedoch dem Rudel untergeordnet. Vielfalt von Sexualität wird pragmatisch als natürliche Variation betrachtet.
Fortpflanzung: Kinder zweier Werwölfe werden (nach Berichten) normal menschlich geboren und tragen die Seuche nicht automatisch; eine Verwandlung erfolgt dann durch einen Biss.
Rolle in der Welt: Über ihre Gesellschaft ist insgesamt wenig bekannt; einzelne treten als Attentäter und Agenten (u.a. für Neu-Thanatien) in Erscheinung.
Geschichte
1644 erschuf der Elfenmagier Avasian Vysanael die Werwölfe, als er Marshall Jeremiah Augustine und seine Männer durch Fadenmagie mit Wölfen verschmolz.
1645 erlangten sie durch die Vampire ihren freien Willen zurück und schlossen sich dem Nachtschwarm an.
Später wurden Werwolf-Attentäter (ausgesandt von Neu-Thanatien) mit dem Mord an Prinzessin Eliza und Lord Marshall Edward Fitzroy in Sanctum in Verbindung gebracht. Die vierjährige Marybeth überlebte und wurde Zeugin, wie ihre Mutter von den geifernden Zähnen der Bestien getötet wurde – ein Trauma, das sie nachhaltig prägte.



